Email-Adressen kaufen zur Neukundengewinnung – funktioniert das?


Du bietest ein Produkt an, hast eine Website gebaut aber dir fehlen die Kunden? Du erzielst kleine Erfolge mit deiner Opt-In Liste und beginnst darüber nachzudenken neue Adressen hinzuzukaufen, um mehr Gewinn aus deiner Liste zu generieren? Wann Email-Adressen kaufen zur Neukundengewinnung sinnvoll ist.

Email Marketing ist ein mächtiges Tool um online Geld machen zu können. Das Geld liegt in der Liste! Bestimmt schon mal gehört oder?

Warum also nicht einfach Eine Millionen Emails kaufen, denen ab und an mal einen Amazon Link senden und in der Sonne leben? Ganz so einfach ist es natürlich nicht und zwar aus unterschiedlichen Gründen. Zum Einen wäre das natürlich SPAM. Gehen wir aber einmal davon aus, dass dir das, und die möglichen Konsequenzen, egal sind  :mrgreen:

Eine Opt-in-Liste ist eben genau deshalb so wertvoll, weil sich die eingetragenen Personen freiwillig in diese Liste eingetragen haben und somit zumindest ein gewisses Interesse an dem vermarkteten Inhalt haben dürften.

Genau aus diesem Grund sind Emaillisten mit hundertausenden von Emails oft relativ günstig zu erstehen: Sie sind wertlos. Auch ich liefere dir schnell eine Liste mit “10.000 Email Adressen aus Deutschland” oder ähnlichem. Selbst mit Scrapebox lässt sich so etwas relativ einfach erledigen.

Sind gekaufte Emaillisten Geldverschwendung?

Jein. Beim Kauf von Kontaktdaten sind einige Dinge zu beachten. Vor allen Dingen solltest Du dich sofort von der Idee verabschieden, private Emailadressen, unabhängig für welchen Gebrauch, zu kaufen.  Es handelt sich hier um keine “Grauzone” mehr und Du wirst definitiv in Schwierigkeiten geraten. Selbst wenn es zu keinen rechtlichen Schritten gegen dich kommt, wirst Du keinen Anbieter wie Mailchimp finden, der für dich SPAM versendet. Senden über deinen Hostinganbieter? Im besten Fall wird deine Domain geblacklistet, vielleicht schmeißt dich der Server aber auch direkt raus. Die Spam-Emails die Du jeden Tag erhältst werden über teure Systeme versendet, die Du nicht mal einfach so kopierst.

Anders sieht es jedoch im B2B Bereich aus. Hier sind Kontaktlisten in vielen Branchen oft unabdingbar und werden auch in Deutschland von vielen Unternehmen gekauft und angewendet. Während der CANSPAM Act dies ermöglicht, ist in Deutschland die Gesetzeslage bedeutend strenger. Wenn ein deutsches Unternehmen eine Liste mit Emailadressen kauft, muss es theoretisch jeden Kontakt einzeln anschreiben um auf der sicheren Seite zu sein.

Aber auch hier handelt es sich in der Regel nicht um wahllos gesammelte Emails sondern individuell recherchierte Daten oder zumindest kategorisierte Listen mit zusätzlichen Informationen. Doch woher kommen diese Daten?

Datendienste für personenbezogene Daten

Datendienste wie LEADMTCH scrapen und filtern Daten um daraus hochspezifische Datenbanken mit Kontakt- und personenbezogenen Daten zu kompilieren. Hier gibt es natürlich auch unzählige Unternehmen, die Daten zum Nutzerverhalten analysieren, sammeln und verkaufen, auch Facebook macht letztendlich nichts anderes. Beim Email-Marketing, speziell im Business-to-Business Bereich beschränkt sich das Datensammeln jedoch meist auf öffentlich zugängliche Daten, beispielsweise aus Business-Datenbanken und -Netzwerken.

Im Business-Bereich ist das Zeitalter der Daten also eine große Hilfe um an Kontaktdaten von potentiellen Neukunden zu kommen. Für Marketing am Endkunden, also im B2C Bereich sind Emailadressen ohne Opt-in jedoch nicht nachhaltig nutzbar.

 

Author: Nik

Loading Facebook Comments ...

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

90 garantiert erfolgreiche Nischen im Affiliate Marketing!

...jetzt eintragen und ich schicke dir die komplette Liste! Außerdem keine Updates auf dem Blog mehr verpassen!

Erfogreich eingetragen!